Erneuerbare Energien werden weiter gefördert
Erneuerbare Energien werden weiter gefördert
Zu den in den Medien zu lesenden Erwartungen, der von der Bundesregierung vereinbarte Kompromiß zu den Restlaufzeiten der deutschen Kernkraftwerke schade der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in der Region, erklärt der nordhessische FDP-Bundestagsabgeordnete Björn Sänger, der auch Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages ist: "Die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen, die sich mit erneuerbaren Energien beschäftigen, hängt im Wesentlichen von der Investitionsbereitschaft insbesondere der privaten Investoren ab. Für diese haben sich die Rahmenbedingungen seit dem Laufzeitkompromiß nicht verändert. Nach wie vor sind die Energieversorgungsunternehmen gesetzlich verpflichtet, den Strom aus erneuerbaren Energien abzunehmen und einzuspeisen. Die Einspeiser erhalten dafür eine garantierte Vergütung, die sich nicht am Marktpreis für Energie orientiert, sondern eine politisch gewollte Förderung darstellt. Billiger Strom, etwa aus Kernkraftwerken, hat folglich auf die Preisbildung keinen Einfluß.
Entscheidend für die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien ist also nicht die Laufzeit von Kernreaktoren, sondern die rein ökonomische Frage, ob es sich für Investoren rechnet, in erneuerbare Energien zu investieren. Dies ist nach wie vor der Fall. Selbst wenn sich alle deutschen Kunden - und dieses Recht haben sie ? für eine Belieferung durch Atomstrom entscheiden würden, wäre der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien nicht gefährdet, da die Abnahme des regenerativen Stroms und dessen Preis gesetzlich geregelt ist. Daran wird auch nicht gerüttelt.
Wer einen Zusammenhang zwischen dem Laufzeitkompromiß bei den Kernkraftwerken und der zu Recht sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Erneuerbaren-Energien-Branche der Region herstellt, der hängt einer Voodoo-Ökonomie an, die die gezielte Volksverdummung zum Zweck hat."




